Donnerstag, 12. Januar 2017

12 von 12... (im Januar)

Auch 2017 fragt Caro nach 12 Fotos vom 12. Ich bin mal wieder spät dran, aber immerhin.

 Der Tag beginnt gleich früh mit Physio-Termin.

 Danach leckeres Frühstück (war noch übrig, musste weg).

 Während es eteas "Totzeit" auf Arbeit gibt, notiere ich die Termine für Januar in meinem diesjährigen Versuch eines Bullet-Journals / Tagebuchs / Kalenders.

 Trotz grauem Wetter ist der Weg zur Mensa bunt.

 Nacht des Wissens Infoheft - bei 380 Beiträgen kann man sich kaum entscheiden, was man anschaut.

Auf dem Rückweg von der Mensa weitere "Tiere" gefunden.

Tiersticker für eine Freundin rausgesucht.

Und abends bei der Minilaufrunde noch echte Tiere gesehen.

 Nach dem Wildschweingehege folgt das Rehgatter.

Meine Goretex-Schuhe sind super und haben sogar mehr Grip. Rutschig ist es teilweise trotzdem.

Der Winter hält Einzug.

Und abends noch schnell die Beileger der Taschenspieler CD durchgeguckt. Da ist ja einiges bei, was ich gern nähen würde.

Montag, 9. Januar 2017

3 Jahre alt...

Ja, die alte Leier. Die Zeit rennt, die Kinder wachsen, kaum zu glauben. Obwohl wir heute keine Zeit, keine Muße und keine Energie für Geburtstagliches haben.

Mit 3 Jahren...
  •  ist man 91cm groß
  • und 12 kg schwer
  • kann man sich alleine die Haare kämmen (naja fast)
  • und Popocreme überall großzügig verteilen
  • ist man noch unsicher, ob man nun ohne Windel geht oder doch lieber noch mit
  • liebt man nach wie vor Pferde über alles
  • hat außerhalb des getakteten Alltags einen nicht-Eltern-freundlichen Schlafrhythmus (also gar keinen)
  • mag ab und zu gerne beim Patenonkel "nachten"
  • hat einen unbändigen Willen
  • und auch das Durchhaltevermögen für längere Wutanfälle und Bockphasen
  • redet man wie ein Wasserfall (das hat er auf jeden Fall vom großen Bruder)
  • lässt sich gerne vorlesen
  • hat man immer weniger Neurodermitis-Stellen (yeah!)
  • isst am liebsten "Nuuuuneln"
  • sagt aber auch Worte wie "Huizitz" (Flugzeug) oder auch "Los! Wir müssen alle Mustangs einfangen"
  • ist man für das Alter ein bißchen zu medien-süchtig
  • und hopst gern auch spät abends noch auf einem roten Rody durch die Flure
  • kennt man wirklich viele verschiedene Tiere (siehe oben, großer Bruder)
  • traut sich schon lange vom Beckenrand oder Block ins Wasser zu springen
  • und will auf jeder Rutsche alleine rutschen
  • traut man sich fast alles, was der große Bruder auch wagt
  • aber sagt ganz selten auch mal: Ich bin zu klein. Nur H. kann das!" (großer Eltern-Aufatme-Moment)
  • braucht man immer und überall (Flugreisen!!! Gepäckbeschränkung!): Bettdecke (ohne Bezug), Treckerkissen und die Ente.

Sonntag, 8. Januar 2017

Island 2017

Wir haben den Jahreswehcsel in Berlin verbracht, um am 01.01.2017 in den Flieger nach Island zu steigen. Nun liegt hinter uns eine ganze Woche mit isländischem Sturmwetter, kurzen Tagen einer etwas länglichen Rückfahrt, einem Gletscherbesuch, wunderbarem Sonnen-Wanderwetter, leckerem Eis und Kuchen und einer Stadt, die nicht nur Silvester feuerwerkt.

Aber Bilder sagen mehr als 1000 Worte, also los:


Als wir in Reykjavik ankommen, ist es schon dunkel. Macht aber nichts, denn der Hafen, die Harpa, die ganze Stadt ist überall wunderschön beleuchtet.

 Das obligatorische Gullideckelfoto darf natürlich nicht fehlen.

Blick aus der Ferienwohnung, einmal über den Walfjord (Hvalfjördur). Es ist vormittags und die Sonne geht gerade auf.

 Wir fahren los, die Sonne schafft es kaum über die Bergkuppen. Das Licht ist magisch, wunderschön.

Wir halten an einem kleinen Wasserfall (Fossarrett), der sich praktischerweise genau neben der Straße befindet.

 Merkwürdige Schilder. Sind hier Bewaffnete und Geflügel verboten? Durch den Zaun geht es zum Wanderweg, der bis zum Glymur (laut Wiki zweithöchster Wasserfall Islands) führt. Bis dorthin ist es mit den Kindern im Winter allerdings zu weit. Die paar Lichtstunden am Tag nutzen wir aber trotzdem voll aus und wandern etwa die Hälfte der Strecke.

Dies ist kein Bächlein, sondern Teil des gut ausgebauten Wanderwegs, der momentan aber ziemlich vereist ist. Die Kinder sind total begeistert. Ich schlittere hinterher.

 Am Rande der Schlucht, die der Glymur-Fluss abgetragen hat, führt der Weg durch eine Höhle.

Aus dieser hinaus hat man beiderseits eine tolle Aussicht. Wir picknicken hier und beschließen dann umzukehren. Nur etwas Restlicht schafft es noch über die Berge.


Auf dem Weg nach Reykjavik erreicht die Sonne (ohne von Bergen behindert zu sein) uns ihren höchsten Stand zu zeigen - es ist etwa 13:00.

Wir besuchen das Walmuseum (Whales of Iceland) in dem es lebensgroße Modelle aller um Island heimischen Wale zu sehen gibt. Danach bummeln wir noch durch die Stadt, essen den besten Nutella-Cheesecake im Babalu und kaufen Ansichtskarten. Die Stadt ist ziemlich voll mit Touristen. Auf dem Rückweg halten wir noch bei "Valdis" einer Eisdiele am Hafen. Es gibt suuuuperleckere Sorten. Skyr, Blaubeer, Apfel + Zimt, salzige Sorten, Lakritz... WOW! Da mein Magen etwas angeschlagen ist, traue ich mich letztendlich aber nicht an das salzige Lakritzeis ran. Beim nächsten Mal dann.

Ls Ferienhaus. Die Lage unser Häuser ist wirklich traumhaft.

Blick über einen spiegelnden See. Eigentlich suchen wir das Kaffi Kjos, um Milch und Brot zu kaufen. Als wir es schließlich finden, ist aber geschlossen.

Willkommen im Langjökull-Gletscher, Island zweitgrößtem Gletscher. Hier wurde einen ringförmiger Stollen hineingetrieben, der mit viel Wartungsaufwand eventuell noch weitere 10 Jahre bestehen bleibt, bevor die gesamte Struktur so weit nach unten absackt, dass sie schmilzt. Beeindruckend! Der Ausflug ist zwar nicht ganz günstig, aber absolut empfehlenswert.







Während wir auf dem Hinweg windstilles, perfektes Winterwonderland hatten, wechselte das Wetter während der Stunde im Gletscher auf sehr krasses "man sieht fast die Hand vor Augen nicht mehr"-Eis-Schnee-Sturm-Wetter. Der Fahrer war aber sehr vertrauenswürdig und hat uns trotz "ohne Sicht" und nur mit GPS-Anweisungen sicher zurück nach Husafell gebracht. 

Wir haben diesmal auch die Touristenfalle "Blaue Lagune" besucht. Dies ist ein Bild von einem Wasserlauf, der genau vor dem Eingang ist. Die Farbe ist absolut toll. Unbeschreiblich schön. Das Schwimmbad selbst - ja, schön, das steinerne, riesige Becken ist toll und das Wasser mit den unterschiedlichen Temperaturen eine Wohltat... aber: touristisch völlig überlaufen. Wenn man die allergünstigsten Tickets erwischt und den ganzen Tag bleibt, ist es empfehlenswert. Alles andere einfach zu teuer. Leider nimmt auch gefühlt jeder sein Smartphone / Gopro / Kamera mit. Ich möchte gar nicht wissen, auf wie vielen (vorrangig asiatischen) Istagram- und Facebookaccounts mein Gesicht nun auftaucht.
 
Eine Woche Urlaub ist VIEL zu kurz und so sagen wir der Hallgrimskirkja (und dem Babalu) noch Tschüss, bevor es wieder in den (sehr verspäteten) Flieger zurück nach Hause geht.

Donnerstag, 5. Januar 2017

WmdedgT... (im Januar)

Neues Jahr, neues Tagebuchbloggen bei Frau Brüllen.

Wir stehen zu nachtschlafender Zeit im stockfinsteren auf (7:00) und frühstücken. Draußen sieht man weder den Fjord, noch das Wetter.
Aber es soll früh losgehen, denn wir müssen bis um 10:00 im zwei Fahrtstunden entfernten Husafell sein. Also rein in die dicken Klamotten und zum Auto. Draußen peitscht einem der Regen fies ins Gesicht, es ist kalt, ungemütlich und es stürmt. Eigentlich kein schöner Tag, um raus auf 1200m zu fahren und in einen Gletscherstollen zu klettern.

An der 1. Kurve werden wir dann auch sogleich von unserem Termin erlöst. Die Kurve steil und viel zu rutschig und unser Mietwagen landet im Graben. Große Aufregung. Ich lade etwas umständlich die Kinder aus (das Heck steht ja weit nach oben) und wir kämpfen uns durch den Sturm zurück ins Ferienhaus. Die Männer bleiben in Ls Haus und koordinieren sich mit dem ADAC.

Um 8:15 ist der ADAC informiert, gegen Mittag folgt ein weiteres Telefonat. Die Datenübermittlung hatte nicht stattgefunden. Aha... am frühen Nachmittag ruft der isländische Abschleppdienst an, sie finden uns nicht. Es stellt sich heraus, dass sie eine falsche Adresse bekommen haben - der Abschlepper sucht uns auf der anderen Seite des Fjords. Nunja.. gegen 16:30, kurz bevor es endgültig wieder finster ist, ruckelt der Abschleppwagen einmal an unserem Auto und befreit es aus dem Graben. Keinerlei Beschädigungen erkennbar, Wagen läuft. 700€ bitte, danke. Davon übernimmt der ADAC immerhin 300€.

Mann und bester Freund haben während dieser Aktion alle Nachbarn und sonstige Vorbeifahrende (Isländer, Belgier, isländischer Immobilienmakler) kennengelernt und wissen nun, dass die Region am Walfjord gerade richtig erschlossen (Glasfaser-Internet überall!) und damit teuer wird.

Ich verbringe hingegen einen wunderbaren Kindertag. Der Große zieht mich beim Lufthockey eiskalt ab, wir spielen mit Autos und Pferden, gucken Videos (bis das Datenvolumen aufgebraucht ist), malen, rätseln, kuscheln, toben, lachen. Draußen stürmt, regnet, hagelt oder schneit es - manchmal auch alles gleichzeitig. Im Rückblick (und nach Rückmeldung der Kinder) einer der allerschönsten Urlaubstage, denn Mama-intensiv gibt es (leider) nicht so oft.

Und die Gletschertour? Wir wurden völlig unkompliziert und sehr nett auf den Folgetag (mit angesagter Windstille) verschoben. Ich freu mich schon.


Montag, 12. Dezember 2016

12 von 12... (im Dezember)

Auf den letzten Drücker noch die Bilder vom 12, die Caro wie immer sammelt.


 "Türchen" öffnen - Halbzeit schon! Die Zeit rast, der Baum wird leerer.

 Zum Frühstück gibt es heute mal einen Keks.

Und später dann noch leckere Orangen.

Den Vormittag verbringe ich mit einem großen Stapel von Protokollen, die korrigiert werden möchten.




Und diese seltsamen Tiere begleiten mich alltäglich auf dem Weg zur Mensa.

Geschenkeproduktion geht auch voran. Zwar nicht schnell genug, aber immerhin ist wieder ein Stickbild fertig geworden. Daraus eine Einkaufstasche zu nähen, sollte ja fix gehen.


Aber dann ist mir doch ganz kitschig zumute. Muss auch mal sein, ne? Also einen bei 60°C klein-gewaschenen Wollpulli vorgekramt und mit "Herbert" gepimpt. Der Pulli muss jetzt noch ein bißchen zurecht genäht werden, dann passt er dem Großen. aber ich glaube, der Kleine braucht auch noch einen Herbert.

Und dann mit meiner papierenen Abendlektüre ins Bett. Gute Nacht!