Sonntag, 12. März 2017

12 von 12... (im März)

Frau Kännchen sammelt wieder 12 Bilder vom 12. März - Frühlingserwachen!

 Sonntagsfrühstück!

 Und dann fahre ich zum TÜV - haha, nee. Heute ist:

 und es war soooo voll, dass wir doch etwas weiter weg parken mussten.

 Aber dann rein ins Getümmel und sich berauschen lassen von Stoffen und Farben und Haptik.

 Und wie immer: Am Ende des Geldes war noch Stoff übrig. Oder so.

An der Ampel brav auf Grün wartne und derweil Schuhe fotografieren. Ja, wir haben das gleich Paar. Ja, ich liebe das! Weil: seit dem ich in der Herrenabteilung nach Schuhen gucke, werde ich endlich fündig!

Streichelstoff zum Auto tragen.

Den Frühling knipsen.

Und kurz bevor man dann doch richtig losjoggt, den miniwinzig Frischlingen "Hallo" sagen.

Noch ist der Wald braun, aber das erste Grün zeigt sich schon zaghaft.

Hü!

Ausbeute. Oben: Glitzereinhorn- (bzw. Glitzerschwalben-) Softshell, bunte Webware, jede Menge Bündchen und noch der passende Kombistoff zu der Wal-Kollektion von Lila-Lotta.

Donnerstag, 9. März 2017

Lady Ophelia... (RUMS)

Mein Kleiderschrank ist eher so eine Art Kleidersarg. Da gehören viele Sachen aussortiert, v.a. uralte, abgetragene Shirts. Ein guter Zeitpunkt also, um endlich mal Lady Ophelia zu kaufen und einen Stapel Shirts zu nähen.
Oder erstmal eins - um dann die Details anzupassen. Es sollte gut auf Figur sitzen, ohne dabei presswurstig oder zu locker zu sein. Da habe ich auch gleich die Gelegenheit genutzt, mal alle Maße bei mir zu nehmen.
Ich hab das Schnittmuster dann leicht geändert, eine 38 oben und unten die Linie zur 36 hin verschmälert (jeweils die enge Variante). Alle Kanten sind mit Bündchen eingefasst, was eigentlich sowohl rechts, als auch links einen sauberen Abschluss machen sollte. Theoretisch, leider wollte meine Näma partout keine Einstellung finden, die eine ordentliche Zwillingsnaht-Rückseite macht. Ich habe dafür eine breitere Zwillingsnadel (4mm) genutzt. Ich finde, der größere Abstand macht die Naht deutlich schöner. Ich bin auch ein bißchen stolz, dass ich es an den Seitennähten geschafft habe, dass die Streifen recht gut anneinander sitzen. Toller Schnitt, das nächste Shirt ist schon zugeschnitten.





Schnitt: Lady Ophelia von mialuna
Stoff: Jerseyrest von Karstadt

Und da heute Donnerstag ist - ab damit zu RUMS!

Sonntag, 5. März 2017

WmdedgT... (im März)

Tagebuchbloggen am Fünften. Frau Brüllen sammelt wie immer.

Der Tag startet ruhig gegen kurz vor Neun, als alle Kinder "Riesenhunger!" haben. Ich darf noch ein bißchen liegenbleiben, mein Mann steht auf. Während er sich allerdings unauffällig ins Büro verkrümelt, um einen größeren Download zu starten (danke magenta-farbenes Unternehmen für "Leben in der digitalen Steinzeit"!), machen die Kinder das Frühstück. Gut, die Menge an getoastetem Brot hätte jetzt auch eine Fußballmannschaft ernähren können, aber was soll's.

Nach dem Frühstück stürzen wir uns erstmal ins große Räumen. Heute ist das Kinderzimmer dran. Bis der sonntägliche TV-Marathon anfängt (Siebenstein, Löwenzahn, Die Maus), helfen die Kinder ganz wunderbar mit. Danach machen wir allein weiter. Wir tauschen Spielzeuge aus, schmeißen Kaputtes weg, sortieren "Altpapier" von "Kunstwerken" (ist das Kunst, oder kann das weg???) und bauen dann die Heizung so gut es geht auseinander, um "versehentlich reingefallenes" Lego (und 3479053 Kruschkrams) von dort zu befreien.

"Kriegt Kinder!" haben sie gesagt.
"Das wird toll!" haben sie gesagt.
Das man Sonntag vormittags Müll und Spielzeug aus staubigen Heizungen klaubt, haben sie nicht gesagt.

Das gleiche Spiel spielen wir dann nochmal mit "hinter'm Bett" und "unter'm Bett". Danach ist das Ergebnis aber ganz zufriedenstellend, alles hat wieder seinen Platz und ist für die Kinder gut auffindbar.

Als ich danach die Wäscheberge und den Zustand der Küche sehe, ist meine Zufriedenheit allerdings schnell weggeblasen. Mein Mann nimmt sich der Küche an, ich esse derweil mit den Kindern eine Kleinigkeit (Toast, s.o.) zum Mittag.

Danach gehen wir zum chilligen Teil des Sonntags über. Der Große hat einen Minecraft-Account zum Geburtstag bekommen und erkundet nun fleißig eine große Minecraft-Klötzchen-Welt (mit Hilfe vom Papa), der Kleine spielt mit Drachen und guckt eine Weile zu, bevor er plötzlich auf Papas Arm einschläft (um 16h !!!! aarrgghhh). Ich nähe seine Jacke weiter (fehlt nur noch der Saumen, juhu) und außerdem ein Shirt für mich. Bis bei der letzten Naht - wann auch sonst? - meine Näma streikt. Ich schraube, putze, entfussele und frage mich, wie sie überhaupt noch so lange genäht hat. Die Tecnowool der Jacke ist megafusselig und die Reinigung war längst überfällig. Haben wir das also auch mal wieder abgehakt. Dafür merke ich, dass mein Rücken anfängt zu streiken. Das gebeugte Sitzen tut meinen verspannten Muskeln nicht gut.

Während die Kinder dem Papa beim Kochen helfen, nähe ich noch in Ruhe meine letzte Saumnaht mit der nun wieder fleißig ratternden Maschine fertig und überlege, ob ich das Shirt noch etwas pimpen sollte. Ich belasse es dann mit-ohne Tüddelkram.

Abendessen - Schnitzel, Blumenkohl, Kartoffeln - und dann Kinder-Reinigung. Der Kleine hockt samt Unmengen von Badespielzeug in der Wanne, während ich dem Großen die Haare schneide. Danach flitzt er auch noch mit in die Wanne und ich nutze die Zeit für eine Räumrunde. Wir treffen uns alle zum gemütlichen Vorlesen und ich bleibe noch, bis Minimann eingeschlafen ist.

Sämtliche Ambitionen noch weiterzunähen werden von unerträglichen Rückenschmerzen leider zunichte gemacht. Daher folgt doch ein weiterer Abend mit "Lilyhammer" auf dem Sofa.

Morgen werden nach einer Woche fiesem Virusinfekt alle wieder in den gewohnten Alltag starten. Gute Nacht!

Freitag, 24. Februar 2017

8 Jahre alt...

Mit acht Jahren...


  • ist 1,25 cm groß
  • und 23 kg schwer
  • baut man stundenlang Lego
  • und hört gerne Was ist Was - CDs
  • liest man abends mit Taschenlampe Bücher, bis einem die Augen zufallen
  • weiß man zu jedem Thema was schlaues zu sagen
  • und experimentiert gern
  • braucht man im Winter "mal was Frisches"
  • und kauft dashalb vom Taschengeld Kressesamen
  • liest man dem kleinen Bruder ausdauernd vor
  • während man auf dem Klo sitzt und der Kleine samt Bettdecke davor
  • und erklärt nebenher die Welt
  • geht man gern zur Schule und bleibt wissbegierig
  • und freut sich deshalb nach wie vor auf jede Kinderuni-Vorlesung
  • geht man mit seinen Kumpels zur Kinderfeuerwehr
  • und ist immer gern hilfsbereit
  • guckt man gerne "Sendung mit der Maus"
  • und "Drachenzähmen leicht gemacht"
  • trägt man nach wie vor gern selbstgenähte Klamotten
  • macht man morgens mit dem kleinen Bruder zusammen das Frühstück
  • und toastet dabei Riesenmengen Toast, die dann aufgegessen werden
  • hat man vier weitere Wackelzähne (und einen Milchzahn verschluckt)
  • hat man das Bronze-Schwimmabzeichen und möchte gern weitermachen
  • braucht man auch mal Ruhe vorm kleinen Bruder
  • und spielt auch schon "Brettspiele für Größere"
  • erobert sich langsam die digitale Welt (erstmal mit eigenem Nutzeraccount und Minecraft)

Herzlichen Glückwunsch mein Großer!

Freitag, 17. Februar 2017

Einkaufsbeutel...

Ich hab mal wieder eine Idee, die schon länger auf meinem Pinterestboard lag, umgesetzt.

Eine einfache Einkaufstasche (aber hey, jede Stofftasche ersetzt sicher drölfzig Plastiktüten) mit aufgesetzter Minitasche, in welcher der Beutel platzsparend verschwinden kann. So passt die Tasche wirklich in jede Hand- oder Jackentasche, ins Auto oder griffbereit neben das Schlüsselbrett.






Jap, mir war ziemlich retro zumute. Es gibt keinen richtigen Schnitt dafür. Es ist eben ein Einkaufsbeutel, an den an die untere Ecke in "etwas größer als ein Geodreieick" zwei Dreiecke mit eingefasst werden, an deren Hypothenuse ein Tunnelzug sitzt.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Erkenntnisse... (Schleimpilze 4)

Tja... was hat man zu Hause?

Ein buntes Biom voller Schimmel, Bakterien und Viren - nicht zu vermeiden, immer da. Steril ist es in einem normalen Haushalt nie.
Das musste nun leider auch Freddy erfahren. Schimmel in der Petrischale. Was lernen wir daraus?

Schimmel wächst sich sehr viel schneller, als ein Schleimpilz, aggressiver und tödlich. Also für Schleimpilze jetzt.





Zum Glück gibt es ganz liebe Menschen, die mir angeboten haben nochmal sclerotia zu bekommen, also getrockneten Schleimpilz für einen neuen Versuch. Heute kann ich den abholen. Mal sehen, ob wir zu Hause einen Weg finden, die Schleimpilzumgebung schimmelfrei zu halten.

Montag, 6. Februar 2017

WmdedgT... (im Februar)

Frau Brüllen fragt: Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Da wir ja alle so *jung* sind, beginnt der Tag mitten in der Nacht. Wir feiern in den Geburtstag meines Mannes rein und gratulieren pünktlich um Mitternacht. Danach spielen wir ein eigentlich "kleines, schnelles" Spiel - aber irgendwie driftet das ab in eine allgemeine Diskussion über Spielmechanik, Taktik, Zufall, Spieltheorie und den Unterschied zwischen Amerikanern und Russen und wieso wir überhaupt den Kalten Krieg überlebt haben.

Danke an dieser Stelle an jeden Schachspieler. Um 4:00 geht der eine Besuch nach Hause und der andere in Gästezimmer. Ich verschwinde im Bett, bin aber so "über den Punkt", dass ich eine weitere Stunde nicht einschlafen kann. Es wird schon langsam dämmrig, als ich wegdämmere.

Der Schlaf währt nur kurz. Um 6:45 kommt der heulende, kreischende Mini um sich an meinem Bett in ein eilig hingehaltenes Handtuch zu übergeben. Yeah! Seit einer Woche schon geht ein ganz merkwürdiger Magen-Darm-Infekt bei uns um, der kommt und geht, ohne jemals richtig weg zu sein. Hrmpf.

Ich schlafe / döse / wälze mich noch bis um 11:00, ohne richtig auszuruhen. Mini hatte 1, 2, 3 ganz viele Stinkewindeln und ich schaffe gedanklich schonmal ein Zeitfenster für einen Kinderarzt-Besuch am Montag.

Trotzdem raffen wir uns alle müde ein bißchen auf und spielen mit dem Großen und unserem Gast noch zwei Runden "Machi Koro" - witzig, kindergeeignet. Mini hängt schlapp auf meinem Schoss und wechselt irgendwann total erschöpft mit seiner Decke auf die Puzzlematten, um dort sofort einzuschlafen.

Während mein Mann unseren Gast pünktlich wieder am Bahnhof abliefert, mache ich eine Räumrunde und bringe die Wohnung wieder in Ordnung.

Der Nachmittag dröppelt dann auch eher dahin - schlappe Kinder, müde Erwachsene. Wir gucken König der Löwen 3, essen ein bißchen trockenen Kuchen und schwupps - liegen die Kinder auch schon im Bett. Der Große sollte morgen möglichst zur Schule gehen, nachdem er schon drei Tage gefehlt hat. Der Kleine ist nach wie vor schlapp und isst fast nichts. Trinken geht aber. Gut so.

Wir organisieren den Montag zu "Kind krank"-tauglich um, schauen "Frühling" und "Sommer" der neuen Gilmore Girls Folgen und wundern uns über den komischen Geruch im Bad.

Aarrgghh die Ursache ist schnell gefunden, es tropft aus der Decke. Ich verzweifele ein bißchen, ist der letzte Wasserschaden doch erst acht Wochen her (und erst in der Vorwoche behoben worden). Mein Mann geht mit den Nachbarn auf Lecksuche und sie werden zum Glück schnell fündig. Allerdings ist es inzwischen viel zu spät, um Vermieter oder Handwerker anzurufen. Das Leck (zum Glück eine Frischwasserleitung) wir notdürftig geflickt, dann gehen wir ins Bett.

Sieht aus, als würde es ein sehr montagier Montag werden.